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Dieses Thema hat 183 Antworten
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 Alles rund ums Pferd
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schagglin Offline




Beiträge: 118

29.06.2018 13:52
#121 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von Sorraja


Ich versuche echt, die Freude daran zu behalten und den Pferden und Menschen ein schönes Zuhause zu bieten. Aber wenns nur noch darum geht, eine harte Linie zu fahren damit sich die Pensionäre anständig benehmen, machts glaube ich keine Freude.



Tut mir leid, dass du so frustriert bist und so viele schlechte Erfahrungen gemacht hast. Wie ist es denn mit Angebot und Nachfrage? Vielleicht habe ich die rosa Brille auf, aber wenn ich sehe, dass es bei uns immer eine Warteliste gibt, dann denke ich, dass man als SB durchaus die Wahl hat, halt auch mal jemanden rauszustellen, der/die sich daneben benimmt.

Ich finde es schade, dass es diese Grabenkriege Einsteller/Stallbetreiber gibt. Aber ich denke, dass es ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren ist. Wir Rösslibesitzerinnen geben einen Haufen Geld aus für unsere Pferde und möchten, dass sie es gut haben. StallbetreiberInnen arbeiten viel und möchten auch etwas Wertschätzung für ihre Arbeit haben. Entsprechend gehen dann wohl schnell die Emotionen hoch...

schagglin Offline




Beiträge: 118

29.06.2018 14:02
#122 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von Arizona

Zitat von Sorraja
..



Anfangs steht sehr viel Idealismus dahinter. Dienstleistungen um ein Lebewesen sind das schwierigste was es gibt. Ich denke, viele SB werden erst mit der Zeit "abgebrühter" und professioneller oder werfen das Handtuch. Nicht wegen der Arbeit sondern dem drum herum.




Das denke ich auch, und ich finde es nicht mal schlecht. Ich finde halt, das Verhältnis SB-Einsteller/in ist in erster Linie ein geschäftliches. Wenn man sich darüber hinaus gut versteht oder wenns ab und zu ein Grillfestli etc. gibt, dann ist das schön, aber es ist nicht unbedingt nötig. Ich finde, die Verhältnisse müssen einfach klar sein: Was wird geboten, was wird erwartet, was kostet es.

P.S. Ich habe auch manchmal ein bisschen Mühe mit allzu viel Wir-haben-uns-alle-lieb-Groove unter den Einstellerinnen. Wenn sich Freundschaften ergeben - super, ansonsten habe ich da mein Pferd eingestellt und fühle mich nicht verpflichtet, darüber hinaus mit den Gspändli zu socializen.

Arizona Offline




Beiträge: 68

29.06.2018 14:04
#123 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von schagglin


Tut mir leid, dass du so frustriert bist und so viele schlechte Erfahrungen gemacht hast. Wie ist es denn mit Angebot und Nachfrage? Vielleicht habe ich die rosa Brille auf, aber wenn ich sehe, dass es bei uns immer eine Warteliste gibt, dann denke ich, dass man als SB durchaus die Wahl hat, halt auch mal jemanden rauszustellen, der/die sich daneben benimmt.



Ich denke, in einem Offenstall-Konzept versucht ein SB länger "durchzubeissen" mit einem mühsamen Rossbesitzer. Bei mir war das jedenfalls so. Wenn die Herde grad optimal funktioniert, das Pferd toll passt, unkompliziert wäre usw. überlegst du dir 10x, ob du wieder einen Wechsel in Kauf nimmst mit ungewissem Ausgang. Jeder Wechsel kostet Energie und Zeit und bringt für die anderen Pferde auch Stress.

Susanne_GR Offline



Beiträge: 147

29.06.2018 14:04
#124 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Eben, sag ich ja: KLARE Abmachungen... Klares Angebot, klarer Preis.

Mehr brauchts auch gar nicht.

schagglin Offline




Beiträge: 118

29.06.2018 14:08
#125 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von Arizona

Zitat von schagglin


Tut mir leid, dass du so frustriert bist und so viele schlechte Erfahrungen gemacht hast. Wie ist es denn mit Angebot und Nachfrage? Vielleicht habe ich die rosa Brille auf, aber wenn ich sehe, dass es bei uns immer eine Warteliste gibt, dann denke ich, dass man als SB durchaus die Wahl hat, halt auch mal jemanden rauszustellen, der/die sich daneben benimmt.



Ich denke, in einem Offenstall-Konzept versucht ein SB länger "durchzubeissen" mit einem mühsamen Rossbesitzer. Bei mir war das jedenfalls so. Wenn die Herde grad optimal funktioniert, das Pferd toll passt, unkompliziert wäre usw. überlegst du dir 10x, ob du wieder einen Wechsel in Kauf nimmst mit ungewissem Ausgang. Jeder Wechsel kostet Energie und Zeit und bringt für die anderen Pferde auch Stress.




Das verstehe ich schon. Bei uns war es vor einiger Zeit mal so, dass beide genervt haben, Gaul und Besitzerin.

schagglin Offline




Beiträge: 118

29.06.2018 14:09
#126 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von Susanne_GR
Eben, sag ich ja: KLARE Abmachungen... Klares Angebot, klarer Preis.

Mehr brauchts auch gar nicht.



Es gibt schon Leute, die auch dann noch schwierig tun. Aber eben... da finde ich halt, dass dann eine Kündigung schon eine Option ist.

Susanne_GR Offline



Beiträge: 147

29.06.2018 14:15
#127 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Nun, die gibt's überall, wenn man etwas anbietet, hat man immer auch mit diesen zu tun. Davon ausgehen, dass einen als Anbieter alle bewundern und alles gut finden und nicht am System sägen wollen ist reichlich blauäugig.

Paddy Offline




Beiträge: 229

29.06.2018 14:17
#128 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von Susanne_GR
Eben, sag ich ja: KLARE Abmachungen... Klares Angebot, klarer Preis.

Mehr brauchts auch gar nicht.



Ich habe heute aufmerksam gelesen, was ich gestern mitbekommen habe. Finde ich eine super Sache. Sollten sich vielleicht mehr Stallbesitzer überlegen, vor allem was die Leistungen anbelangt. Dann kann man sich als Interessent nach der Besichtigung alles noch einmal in Ruhe durchlesen. Vielleicht liest man ja dann das eine oder andere, das vielleicht nicht oder nicht in der Tiefe besprochen wurde. Oder man sieht etwas, was für einen gar nicht geht und entscheidet sich aufgrund dessen gegen den Stall. Wär doch für alle Beteiligten viel weniger stressig.

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Da ich Lactose und Gluten hervorragend vertrage, leiste ich mir als Ausgleich dafür einige Intoleranzen im zwischenmenschlichen Bereich.

Susanne_GR Offline



Beiträge: 147

29.06.2018 14:28
#129 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Nützt aber auch nichts, wenn sich dann der SB nicht an das hält, was er selber aufgeschrieben hat *ausErfahrungsprechentu*.

Laska Offline




Beiträge: 38

29.06.2018 14:30
#130 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Würden die Stallbetreiber von Anfang an sagen wie der Hase läuft und es auch strikt durchziehen ohne Ausnahme, gäbe es viel weniger Probleme.

Ich habe schon SB erlebt, die Dinge versprochen haben, die sie nicht eingehalten haben, im Vorfeld gequasselt haben was sie möchten, durchgezogen haben sie es aber nicht. SB die den Schiss in der Hose hatten mal durchzugreifen, wenn ihnen ein Pensionär auf der Nase rumtanzte. Die sich nicht getrauen, fehlbare Pensionäre rauszuschmeissen etc.

Ich weiss, dass es die SB nicht einfach haben. Aber wie Susanne sagt; klar kommunizieren und der Linie treu bleiben.

In erster Linie ist es mir schon wichtig, dass es dem Pferd gut geht, aber das bringt mir auch nichts, wenn ich keine Lust mehr habe in den Stall zu gehen weil nichts so läuft wie es sollte.

"I'm sorry, if you were right, I'd agree with you." - Robin Williams

Paddy Offline




Beiträge: 229

29.06.2018 14:46
#131 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von Susanne_GR
Nützt aber auch nichts, wenn sich dann der SB nicht an das hält, was er selber aufgeschrieben hat *ausErfahrungsprechentu*.



In so einem Fall würde ich bei krasseren Sachen wohl abklären, ob ich die Möglichkeit habe, rechtliche Schritte einzuleiten. Zum Beispiel, wenn es zu gesundheitlichen Schäden oder Verletzungen käme, aufgrund nicht eingehaltener Abmachungen.

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Da ich Lactose und Gluten hervorragend vertrage, leiste ich mir als Ausgleich dafür einige Intoleranzen im zwischenmenschlichen Bereich.

Arizona Offline




Beiträge: 68

29.06.2018 14:46
#132 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von schagglin
Ich finde halt, das Verhältnis SB-Einsteller/in ist in erster Linie ein geschäftliches. Wenn man sich darüber hinaus gut versteht oder wenns regelmässige Grillfestli etc. gibt, dann ist das schön, aber es ist nicht unbedingt nötig.



Professionalität bzw. Respekt wäre auf beiden Seiten gewünscht. Meistens wohnt der SB vor Ort - viele Einsteller spüren sich schon da nicht wirklich - ach, sie sitzen jetzt grad im Garten, da kann ich noch schnell dies und jenes besprechen - oder - es ist doch egal, wenn ich morgens um 05.00 mit meinen Pferdetransporter herumschäppere, schliesslich muss ich an den Gonguuur..oder- wenn ich doch schon xx Fr. bezahle, muss doch das Heu wässern drin liegen, wenn mein Pferd mal hustet (auswechselbar mit Pferdedecken, Hufpfleger, TA usw) Wenn du dann für temporäre Sonderwünsche nein sagst, weils eben so abgemacht ist oder für die Zusatzleistung entlöhnt werden möchtest, ist schon dicke Luft. Die Konsequenz aus klaren Ansagen ist oftmals, dass aus Kostengründen dann externe Gratishilfen gesucht werden. Die hast du plötzlich zusätzlich auf dem Hof. Die musst du dann WIEDER neu instruieren... (um nicht zu schreiben, belehren ) Ich finde als SB musst du dir eine ziemlich dicke Haut wachsen lassen. Weil du so oder so die Konsequenzen zu tragen hast. Meine Erfahrung ist, dass viele Offenstallkonzepte an den Einstellern scheitern und nicht an den Pferden und ihren Bedürfnisse.

schagglin Offline




Beiträge: 118

29.06.2018 14:48
#133 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von Arizona


Ich denke, in einem Offenstall-Konzept versucht ein SB länger "durchzubeissen" mit einem mühsamen Rossbesitzer. Bei mir war das jedenfalls so. Wenn die Herde grad optimal funktioniert, das Pferd toll passt, unkompliziert wäre usw. überlegst du dir 10x, ob du wieder einen Wechsel in Kauf nimmst mit ungewissem Ausgang. Jeder Wechsel kostet Energie und Zeit und bringt für die anderen Pferde auch Stress.



Noch etwas dazu: Ich weiss jetzt nicht mehr, wie gross eure Gruppe war, aber glaubs eher klein, oder? In einer grösseren Gruppe mags halt einen Wechsel eher leiden, finde ich. Und manchmal ist halt ein Ende mit Schrecken wirklich besser als eine vergiftete Atmosphäre, schlechte Gefühle, Stress und Unmut.

Es geht ja nicht darum, eine Einstellerin wegen einem Detail gleich rauszuschmeissen, aber wenn dann der Haussegen deutlich schief hängt, hats ja keinen Wert mehr.

Susanne_GR Offline



Beiträge: 147

29.06.2018 14:51
#134 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von Paddy

Zitat von Susanne_GR
Nützt aber auch nichts, wenn sich dann der SB nicht an das hält, was er selber aufgeschrieben hat *ausErfahrungsprechentu*.



In so einem Fall würde ich bei krasseren Sachen wohl abklären, ob ich die Möglichkeit habe, rechtliche Schritte einzuleiten. Zum Beispiel, wenn es zu gesundheitlichen Schäden oder Verletzungen käme, aufgrund nicht eingehaltener Abmachungen.




Das würde ich nur machen, wenn er mein Pferd nachweislich geschädigt hätte. Was schwierig ist...
Ansonsten: Pferd packen, abhauen... Ich lass mein Pferd nicht an einem Ort, wo nur darauf Verlass ist, dass mit jedem neuen Pensionär die Regeln einfach geändert werden.

Deakon Offline




Beiträge: 128

29.06.2018 14:52
#135 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von schagglin

Das denke ich auch, und ich finde es nicht mal schlecht. Ich finde halt, das Verhältnis SB-Einsteller/in ist in erster Linie ein geschäftliches. Wenn man sich darüber hinaus gut versteht oder wenns ab und zu ein Grillfestli etc. gibt, dann ist das schön, aber es ist nicht unbedingt nötig. Ich finde, die Verhältnisse müssen einfach klar sein: Was wird geboten, was wird erwartet, was kostet es.

P.S. Ich habe auch manchmal ein bisschen Mühe mit allzu viel Wir-haben-uns-alle-lieb-Groove unter den Einstellerinnen. Wenn sich Freundschaften ergeben - super, ansonsten habe ich da mein Pferd eingestellt und fühle mich nicht verpflichtet, darüber hinaus mit den Gspändli zu socializen.



Wie gesagt, da hab ich als SB nun wirklich Schwein gehabt...Eine Einstellerin ist meine Cousine (20) und die anderen Beiden sind Freundinnen (25 und 40). Ich selber bin 32. Das passt so schon ziemlich gut und der Wir-haben-uns-alle-lieb-Groove ergibt sich von alleine
Die Pferde unter sich verstehen sich übrigens auch super. Ich bin als SB noch nie so happy gewesen wie im Moment. Aber, alles ist klar kommuniziert. Nur weil wir uns alle lieb haben, heisst das noch lange nicht das irgendwer nachlässig wird. Ich musste vor 2 Jahren den Pensionspreis um 50.- anheben (550.-) weil wir einen Reitplatz gebaut haben. Da war das Geschrei gross, die eine wollte grad die Kündigung aussprechen, die andere wollte pro Mal wo sie den Platz benutzt zahlen...Da musste ich dann auch sagen, es steht dir frei zu gehen und zu der Anderen, es gäbe keine Extrawurst, nur weil wir Freundinnen sind. Aber jetzt kann ich wirklich nicht mehr meckern, ich bin rundum zufrieden und die Einsteller auch.

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