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Dieses Thema hat 183 Antworten
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 Alles rund ums Pferd
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Susanne_GR Offline



Beiträge: 147

25.06.2018 13:24
#31 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von schagglin

Zitat von Susanne_GR

Zitat von schagglin

Zitat von Paddy


Am Samstag war ich das erste Mal in einem Stall, wo die Stallbesitzerin deutsch, klar und deutlich gesagt hat, was Sache ist. Nichts geschönt, nichts verschwiegen. DAS kann sie bieten - nimm oder lass es.




So müsste es sein.




Find ich auch. So kann man sich als SB auch darauf berufen und gut ist.




Ich denke, das Problem (neben mangelndem Fachwissen, was ich unentschuldbar finde) in vielen Gruppen/Offenställen sind zu viele romantische Vorstellungen und wir-haben-uns-alle-lieb auf beiden Seiten und dann die folgende Ernüchterung, gekoppelt an (auf der Seite der SB) das Runterfahren von Dienstleistungen/Einführen von Neuerungen, die nicht bei allen Begeisterung auslösen und Unzufriedenheit auf Seiten der Pensionäre, weil im Ggs. zur Rosa-Brille-Zeit nicht mehr jeder Sonderwunsch erfüllt wird bzw. weil die Neuerungen ggf. nicht passen.

Deshalb denke ich, ein bisschen mehr Professionalität würde oft nicht schaden. Gilt für beide Seiten, gerade auch was die Preisgestaltung betrifft.




Meine Erfahrungen und Beobachtungen sind ganz klar, dass der SB sich nicht an seine selber gemachten Regeln hält und mit jedem neu einziehenden Pferd die Regeln selber bricht. Umgekehrt kenne ich das rein gar nicht. Weder von mir noch von andern, die ihre Pferde in Pension haben.

schagglin Offline




Beiträge: 118

25.06.2018 13:52
#32 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von Susanne_GR

Meine Erfahrungen und Beobachtungen sind ganz klar, dass der SB sich nicht an seine selber gemachten Regeln hält und mit jedem neu einziehenden Pferd die Regeln selber bricht. Umgekehrt kenne ich das rein gar nicht. Weder von mir noch von andern, die ihre Pferde in Pension haben.



Ich habe auch nicht behauptet, dass Pensionäre irgendwelche "Regeln brechen" (abgesehen von nicht zahlen, was durchaus vorkommt). Aber ich habe - von Seiten von Pensionärinnen - schon für mich komplett unverständliche Diskussionen um Pensionspreise mitbekommen. Für mich ist es so, dass die SB den Preis machen, und den kann ich entweder zahlen, oder ich suche mir etwas günstigeres. Aber ich geh sicher nicht feilschen oder behaupte, der Preis sei nicht gerechtfertigt.

copiood Offline




Beiträge: 86

25.06.2018 13:52
#33 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Wenn ich das so lese, dann kann ich mich ja richtig glücklich schätzen, endlich aus dieser Offenstall-Szene raus zu sein.
Wir haben in unserer Region einige Offenställe. Aber nicht einer ist wirklich gut durchdacht, hat ein tolles Konzept welches für alle stimmt, und wenn es doch einigermassen passen würde, dann hats keinerlei Infrastruktur zum Arbeiten oder das Reitgelände ist eine Katastrophe. Und mit meiner Schwerfuttrigen Stute die zu allem noch sehr rangnieder ist, hatten wir in keinem Stall wirklich eine Chance. Einzig unser Selbstversorger 3er Grüppli hat wunderbar funktioniert. Dies mussten wir aber auflösen aus verschiedenen Gründen.

Würde ich je wieder ein Pferd in einen Offenstall stellen, dann nur mit einem unkomplizierten rang hohen und vorallem leichtfuttrigen Pferd. Alles andere käme nicht mehr in Frage.
Ansonsten bin ich inzwischen überzeug von der Lösung, Auslaufboxe und tagsüber Gruppenauslauf (egal ob Weide oder Paddock).

Paddy Offline




Beiträge: 229

25.06.2018 19:11
#34 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von copiood
Wenn ich das so lese, dann kann ich mich ja richtig glücklich schätzen, endlich aus dieser Offenstall-Szene raus zu sein.
Wir haben in unserer Region einige Offenställe. Aber nicht einer ist wirklich gut durchdacht, hat ein tolles Konzept welches für alle stimmt, und wenn es doch einigermassen passen würde, dann hats keinerlei Infrastruktur zum Arbeiten oder das Reitgelände ist eine Katastrophe. Und mit meiner Schwerfuttrigen Stute die zu allem noch sehr rangnieder ist, hatten wir in keinem Stall wirklich eine Chance. Einzig unser Selbstversorger 3er Grüppli hat wunderbar funktioniert. Dies mussten wir aber auflösen aus verschiedenen Gründen.

Würde ich je wieder ein Pferd in einen Offenstall stellen, dann nur mit einem unkomplizierten rang hohen und vorallem leichtfuttrigen Pferd. Alles andere käme nicht mehr in Frage.
Ansonsten bin ich inzwischen überzeug von der Lösung, Auslaufboxe und tagsüber Gruppenauslauf (egal ob Weide oder Paddock).



Wie gesagt, vom Platzangebot und von der Infrastruktur her hätten alle drei Ställe das Zeug zum mehr oder weniger perfekten Offenstall. Vor allem der aktuelle. Die hat abartig viel Platz und eigentlich ein sehr durchdachtes Konzept. Warum die so ein bescheuertes Weidemanagement hat, ist mir ein Rätsel. Vor allem, weil sie in der ersten Woche noch gejammert hat, dieses Jahr hätte sie viel zuviel Gras.

Auch in einem Boxenstall kannst du heftig auf die Nase fallen. Zum Beispiel, wenn der SB es mit der Sauberkeit nicht so genau nimmt, ist das in einer Box viel schlimmer als in einem Offenstall, da das Pferd kaum ausweichen kann. Und auch mit dem Heu und der Einstreu wird in ganz vielen Ställen geschmörzelet. Ich habe mir in den letzten Wochen einige Auslaufboxenställe angeschaut und bisher noch keinen gefunden, der wirklich passen würde.

Aber vielleicht bin ich ja wirklich zu anspruchsvoll? Ich versuche es jetzt mal in den etwas hochpreisigeren Ställen. Vielleicht habe ich ja dort mehr Glück.

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Da ich Lactose und Gluten hervorragend vertrage, leiste ich mir als Ausgleich dafür einige Intoleranzen im zwischenmenschlichen Bereich.

Paddy Offline




Beiträge: 229

25.06.2018 19:15
#35 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von Susanne_GR
Meine Erfahrungen und Beobachtungen sind ganz klar, dass der SB sich nicht an seine selber gemachten Regeln hält und mit jedem neu einziehenden Pferd die Regeln selber bricht. Umgekehrt kenne ich das rein gar nicht. Weder von mir noch von andern, die ihre Pferde in Pension haben.



Ich bin mittlerweile zur Überzeugung gekommen, dass die jedem Interessenten einfach das erzählen, was sie glauben, was der hören will. So nach dem Motto, wenn sie dann erst einmal eingezogen sind, werden sie schon bleiben. Und dann sind sie völlig empört, wenn man sie drauf hinweist, dass gewisse Dinge anders kommuniziert wurden.

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Da ich Lactose und Gluten hervorragend vertrage, leiste ich mir als Ausgleich dafür einige Intoleranzen im zwischenmenschlichen Bereich.

Susanne_GR Offline



Beiträge: 147

25.06.2018 19:28
#36 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

An schlechte Absichten glaube ich nicht, aber die Meisten haben zu wenig nachgedacht bevor sie ihre "Regeln" kund getan haben. Und meine SB wurden jeweils einfach auch faul. Und dagegen ist kein Kraut gewachsen.

Paddy Offline




Beiträge: 229

25.06.2018 19:36
#37 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von Susanne_GR
An schlechte Absichten glaube ich nicht, aber die Meisten haben zu wenig nachgedacht bevor sie ihre "Regeln" kund getan haben. Und meine SB wurden jeweils einfach auch faul. Und dagegen ist kein Kraut gewachsen.



Nun ja, vielleicht keine schlechten Absichten aber der Wille den Stall voll zu kriegen. Jeder Pensionär bringt schliesslich Geld in die Kasse. Und man kann ja mal einfach zu allem nicken, bis sie eingezogen sind. Und dann hat Stallbesitzer plötzlich die galoppierende Amnesie.

Schliesslich würden die meisten wohl kaum in einen Stall einziehen, wenn ihnen bereits bei der Besichtigung gesagt wird, dass man vor 9 Uhr morgens nicht im Stall auftaucht, der Stall im Sommer nicht eingestreut wird, weil das misten dann viel zu mühsam ist oder halt überhaupt nicht gemistet und der Mist gleich im Stall kompostiert wird. Oder dass die Wassertränken nur alle paar Monate sauber gemacht werden, das Heu halt manchmal grau ist oder man sich über ein paar Herbstzeitlose nicht aufregen darf. Oder dass der Stallbesitzer das Kraftfutter der Pensionäre für die eigenen Pferde benutzt und ab und zu seine Stinklaune an den Pensionspferden auslässt. Oder dass man trotz riesiger Weiden seine Pferde halt selber und auf eigene Kosten zufüttern muss, damit sie auch nur annähernd genügend Futter bekommen.

Das sind nur einige Beispiele, die ich nach dem Einzug in verschiedene Ställe im Laufe der Zeit dann selber merken durfte. Denn bei der Besichtigung war immer alles tiptop und jeder noch so kleine Wunsch üüüüüüüberhaupt kein Problem.

Ich habe im Moment nur noch die Nase voll und könnte dauerkotzen.

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Da ich Lactose und Gluten hervorragend vertrage, leiste ich mir als Ausgleich dafür einige Intoleranzen im zwischenmenschlichen Bereich.

Maleika Offline



Beiträge: 8

26.06.2018 07:16
#38 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Phu ich dachte früher immer dass ich solche Geschichten nur vom Hörensagen kenne, es trifft die Anderen aber nicht mich.... Bis es uns traf... Bei uns war die Stallstory so schlimm dass das Pferd meines Mannes sie um ein Haar mit dem Leben bezahlt hätte und wir einen Rechtsstreit mit dem SB hatten. Der "Schaden" betrug um die 25'000, Geld das eine junge Familie schlicht nicht hat. Und warum? Weil der SB absolut fahrlässig gehandelt hat und das auch weiterhin bis heute tut.

Die Story ist wohl zu lang um sie hier aufzuschreiben, aber daran wäre unsere kleine Familie fast zerbrochen, nicht nur finanziell. Und dass ein SB fähig ist einem Pensionär noch hinterherzureisen um in den umliegenden Ställen Gerüchte zu verbreiten und die ansässigen Pensionäre aufzuhetzen, damit hätte ich auch im Leben nicht gerechnet. Ich bin nur heilfroh konnten wir das alles hinter uns lassen.

Paddy Offline




Beiträge: 229

26.06.2018 07:45
#39 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von Maleika
Phu ich dachte früher immer dass ich solche Geschichten nur vom Hörensagen kenne, es trifft die Anderen aber nicht mich.... Bis es uns traf... Bei uns war die Stallstory so schlimm dass das Pferd meines Mannes sie um ein Haar mit dem Leben bezahlt hätte und wir einen Rechtsstreit mit dem SB hatten. Der "Schaden" betrug um die 25'000, Geld das eine junge Familie schlicht nicht hat. Und warum? Weil der SB absolut fahrlässig gehandelt hat und das auch weiterhin bis heute tut.

Die Story ist wohl zu lang um sie hier aufzuschreiben, aber daran wäre unsere kleine Familie fast zerbrochen, nicht nur finanziell. Und dass ein SB fähig ist einem Pensionär noch hinterherzureisen um in den umliegenden Ställen Gerüchte zu verbreiten und die ansässigen Pensionäre aufzuhetzen, damit hätte ich auch im Leben nicht gerechnet. Ich bin nur heilfroh konnten wir das alles hinter uns lassen.



Ach du Schande! Das klingt ja auch ganz übel. Ich erlebe aber immer wieder, dass Stallbesitzer sich persönlich angegriffen fühlen, wenn man was sagt. Und noch schlimmer wird es meist, wenn man dann nach fruchtlosen Gesprächen kündigt. Aber dass einer dann so ausrastet, das habe ich zum Glück noch nicht erlebt.

Ich glaube, im meiner momentanen Verfassung würde ich wohl gewalttätig werden, wenn noch jemand doof tun würde. Da würde ich dann wohl das ganz bösartige Martina-Monster wieder mal rauslassen. Das wütet derzeit sowieso übel in mir in will raus.

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Maleika Offline



Beiträge: 8

26.06.2018 07:54
#40 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von Paddy


Ach du Schande! Das klingt ja auch ganz übel. Ich erlebe aber immer wieder, dass Stallbesitzer sich persönlich angegriffen fühlen, wenn man was sagt. Und noch schlimmer wird es meist, wenn man dann nach fruchtlosen Gesprächen kündigt. Aber dass einer dann so ausrastet, das habe ich zum Glück noch nicht erlebt.

Ich glaube, im meiner momentanen Verfassung würde ich wohl gewalttätig werden, wenn noch jemand doof tun würde. Da würde ich dann wohl das ganz bösartige Martina-Monster wieder mal rauslassen. Das wütet derzeit sowieso übel in mir in will raus.



Ja es war eine sehr heftige Zeit. Unsere Tochter war gerade mal ein paar Wochen alt als der SB bei unserem Jungspund einen Seitenbandriss verursachte - Folge davon ein langer Klinikaufenthalt, 1 Jahr strickte Boxenruhe und ein Pferd das dadurch fast unhändelbar wurde. Auch meiner kam da nicht gesund raus. Er hatte eine heftige Sehnenscheidenentzündung die 9 Monate zum Ausheilen brauchte.

Wir gehören eigentlich zu der angenehmen Sorte von Pensionären. Wenn eingehalten wird was besprochen wurde, dann hat man mit uns kaum was zu tun. Interessanterweise sind wir nun in einem Stall im eigenen Dorf gelandet in den ich eigentlich niemals wollte. Der liegt mitten auf dem Feld und mein Wallach ist alles andere als Traktorensicher. Aber genau da haben wir nun unser Glück gefunden und ohne den SB dort, wäre unser Jungspund tatsächlich aufgrund seines gefährlichen Verhaltens in der Metzg gelandet.

Deakon Offline




Beiträge: 128

26.06.2018 08:08
#41 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von Maleika



Ich mags euch von Herzen gönnen, dass bei euch nun alles wieder gut ist. Es ist schon krass was sich gewisse Leute erlauben. Habt ihr eigentlich recht bekommen vor Gericht? Oder besser gesagt, seid ihr zu eurem Geld gekommen?

Maleika Offline



Beiträge: 8

26.06.2018 08:12
#42 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von Deakon

Zitat von Maleika



Ich mags euch von Herzen gönnen, dass bei euch nun alles wieder gut ist. Es ist schon krass was sich gewisse Leute erlauben. Habt ihr eigentlich recht bekommen vor Gericht? Oder besser gesagt, seid ihr zu eurem Geld gekommen?




Wir mussten nicht vor Gericht, ein paar Briefe von Bart Krenger reichten aus. Er hätte vor Gericht keine Chance gehabt weil er sich das Bein schon mit seinem Pensionsvertrag selbst stellte. Nicht auszudenken was passiert wäre wenn wir den Schaden selbst hätten bezahlen müssen. Eigentlich hätte man noch Schadenersatz einklagen sollen, aber bei Tieren ist das richtig schwierig darum waren wir froh bei 0 raus zu sein.

Corinne Offline




Beiträge: 18

26.06.2018 10:26
#43 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Zitat von Maleika

Wir mussten nicht vor Gericht, ein paar Briefe von Bart Krenger reichten aus. Er hätte vor Gericht keine Chance gehabt weil er sich das Bein schon mit seinem Pensionsvertrag selbst stellte. Nicht auszudenken was passiert wäre wenn wir den Schaden selbst hätten bezahlen müssen. Eigentlich hätte man noch Schadenersatz einklagen sollen, aber bei Tieren ist das richtig schwierig darum waren wir froh bei 0 raus zu sein.


Eine echt heftige Geschichte Es gibt doch nichts was es nicht gibt.

Ich hatte auch einige Stallwechsel und bin oft angelogen worden vorallem was die Fütterung und den Weidegang angeht. Wahrscheinlich ist es schon so, man versucht den Stall vollzukriegen und wenn dann jemand kommt dann ist er mindestens mal 1-2 Monate dort und man bekommt während dieser Zeit die Pension und kann dann wieder neue Pensionäre suchen. Einen wirklich guten Offenstall in der Schweiz zu finden ist echt schwierig.

knusperkeks Offline



Beiträge: 4

26.06.2018 11:00
#44 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Ich habe das Ganze gerade auf die andere Seite... Ich war auf der Suche nach einer neuen Pensionärin... Es war überhaupt keine leichte Sache.

Ich hatte eine grosse Auslaufboxe mit direktem Weidezugang zu vermieten. Es meldeten sich zuerst nur Leute die am liebsten 2-3 Pferde da rein gepackt hätten, oder Leute die einen Altersplatz oder Rekonvaleszenzplatz wollten.
Ich möchte aber kein Alterspferd in eine Auslaufboxe einquartieren, das entspricht nicht meinen Vorstellungen was ich in meinem eigenen Stall sehen möchte. Ich möchte auch nicht die Weidefläche verkleinern indem ich mehr als 1 Pferd aufnehme.

Da hatte ich im ersten Anlauf echt so viel Mühe mit der Einstellung mancher Pferdehaltern, dass ich mir ernsthaft überlegte ein zweites eigenes Pferd zu kaufen.

Ich war zu jedem der zur Besichtigung kam völlig ehrlich. Denn ich möchte ja, dass das neue Gspändli auch längerfristig im Stall bleibt und es nicht dauernde Wechsel gibt. Das bedeutet ja auch jedes Mal Stress für mein Pferd.

Wenn ich mir aber pro Person mindestens eine Stunde Zeit nehme um alles zu zeigen, zu erklären und zu informieren und danach merkt der Besucher, dass er eigentlich doch lieber eine Halle direkt am Stall hätte, dann denke ich mir auch "Toll, diese Stunde hätte ich mir sparen können" Teilweise hatte ich das Gefühl, dass es einfach so eine Art Stall-Tourismus ist (man kann ja mal schauen wie es anderswo ist)

Ich möchte nur sagen, dass die Suche nach einem passenden Pensionär, wenn man es richtig macht, auch für SB viel Aufwand bedeutet.

Dazu gekommen, dass ich überhaupt suchen musste, war es weil meine Ex-Pensionärin 100.- / Monat weniger bezahlt hat, weil sie Stalldienste übernehmen wollte.
In den letzten 1 1/2 Jahren hat sie 10x den Abendstall für 2 Pferde gemacht - sie hat also ein tolles Geschäft gemacht.
Als ich sie darauf ansprach und eigentlich nur wollte, dass sie entweder mehr bezahlt oder Ihre Dienste auch leistet, ist sie fluchtartig ausgezogen.

Susanne_GR Offline



Beiträge: 147

26.06.2018 11:20
#45 RE: Pensionsstallfrust oder NIE WIEDER eigene Pferde Zitat · Antworten

Nun, umgekehrt ist auch gefahren, man muss sich halt ne Stunde Zeit nehmen, auf beiden Seiten. Diese Stunde ist wichtig, und genau dafür da, herauszufinden, ob man sich einig wird oder nicht. Ich verstehe nun nicht, was daran zu sparen gewesen wäre. Es ist jede Minute wert, nicht die falsche Person in den Stall zu holen.
Der Stalltourismus gehört halt dazu, ist bei Wohnungsbesichtigungen ja auch nicht anders.


Das mit dem Abendstall, nun auch das, sowas gehört genau geklärt und nicht nach dem Motto "wenn ich dann mal Hilfe brauche wäre ich froh". Sowas kläre ich als Pensionär genau in dieser Stunde. Und wenn es den Anschein macht, es sei nicht genug klar, wird halt nochmals nachgefragt.

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