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Dieses Thema hat 22 Antworten
und wurde 1 mal aufgerufen
 Alles rund ums Pferd
Seiten 1 | 2
Susanne_GR Offline



Beiträge: 147

12.07.2018 19:49
#16 RE: Eisen ja oder nein? Zitat · Antworten

Ah, aus dem vorigen Post ging nicht hervor, was du alles probiert hast. Es gibt eben leider doch einige Leute, die einfach ungefiltert auf ihren Schmied des Vertrauens pochen, worunter dann das Pferd leidet. Du hast viel gemacht.

Ich bin der Meinung, dass man viel machen muss, aber es hat Grenzen. Und so würde sich wohl ein Duplobeschlag oder sowas anbieten. Würde mein Pferd so laufen, würde ich das auch beenden wollen. Das kanns ja auch nicht sein.

Modus Offline



Beiträge: 11

12.07.2018 22:12
#17 RE: Eisen ja oder nein? Zitat · Antworten

Ich habe mit einem meiner Pferde auch eine Tour de Suisse was den Barhuf/Hufschutz betrifft hinter mir. Zuletzt ist Barhuf gescheitert aufgrund der zu hohen Abnutzung, seiner Empfindlichkeit - und passende Hufschuhe finden sich immer noch nicht.

Wir haben jetzt das Konzept 6 Monate Eisen, 6 Monate Barhuf mit Hufschuhe (Winter). Denke dass ist für unsere Bedürfnisse der beste Kompromiss.
Benötigt aber doch 8 Wochen/Jahr bei welchem man einiges Berücksichtigen muss.

Susanne_GR Offline



Beiträge: 147

13.07.2018 07:17
#18 RE: Eisen ja oder nein? Zitat · Antworten

Zitat von outback


Sie sind nachts auf der weide und die hufe werden regelmässig vom tau feucht. Er ist dann besonders fühlig über schotter ohne hufschutz und wenn sie am abend wieder ausgetrocknet sind ists besser.



aktuell haben unsere Weiden also überhaupt keinen Tau.... meiner hat klipperdürre Hufe.

Aeringi Offline



Beiträge: 108

13.07.2018 08:12
#19 RE: Eisen ja oder nein? Zitat · Antworten

Meine Erfahrung mit ausgetrockneten Hufe war, dass er überhaupt nicht fühlig war. Eher wenn sie sich wieder vollgesogen hatten und daher auch weich wurden.
Ich würde in outbacks Fall auch mal mit Duplo beschlagen. So kann sie sich mal erholen und Kraft sammeln für einen evt. 2. Anlauf.
Aber achte Dich gut drauf, ob das Pferd grade läuft. Denn es kommt vor, dass man den Duplo ans Pferd anpassen muss, sprich, die Noppen kürzen muss, ect. Das wurde bei meinem nicht beachtet. Bis ich das dann festgestellt hatte, war einiges wieder im Argen.
Ich empfehle Dir die HP "keinhorn.de".

diala Offline



Beiträge: 39

13.07.2018 12:42
#20 RE: Eisen ja oder nein? Zitat · Antworten

es ist halt so, dass unsere Pferde, im Gegensatz zu den vielzitierten Mustangs, nicht auf Hufgesundheit selektioniert werden. Dann noch falsche Fütterung (Kohlenhydrate, Übergewicht, und Mykotoxine im Gras) und falsche Haltung (zu weiche Böden und Bewegungsmangel) dazu, und als Tüpfelchen auf's i Hufpfleger, die Strahl und Sohle schön-schnitzen, und dann funktioniert's halt nicht, oder nur mit vielen Kompromissen. Wobei ich das reiten mit Hufschuhen unter unseren Bedingungen nicht als Kompromiss, sondern im Regelfall als Voraussetzung zum Gelingen sehe, mindestens bei der Umstellung, und wenn die km eine gewisse Strecke übersteigen. Bei mow. all meinen Pferden liegen/lagen im Schnitt (je nach Jahreszeit) 2-3Std pro Woche in allen Gangarten und auf allen Böden drin, darüber muss ich beschuhen.

@outback: wenn du das Optimum herausholen wolltest, müsstest du den Auslauf mit feinem Rundkies (4/8 ) sowie Hartboden bestücken (natürlich 24h zugänglich), und müsstest z.B. mit einem ausgewachsenen Paddocktrail mit Heustationen und der Wasserstelle am anderen "Ende" dafür sorgen, dass das Pferd seine 20-30km am Tag macht. Das ist unrealistisch bei uns; also bleiben Minimallösungen, plus Hufschuhe.

Kennst du den Easyshoe N/G? den kann man nageln, wenn du nageln willst; bzw. seinen kleineren Bruder Easyshoe Performance kleben. Du hast dann immer noch den "Nachteil" des starken Hufwachstums; aber in der Zeit, wo du den brauchst, ist der Huf voll belastbar und v.a. voll verformbar, so dass er damit richtig stark werden kann.

An Hufschuhen könnte ich dir den Evo-Boot empfehlen (wenn auch modifiziert, um seine Nachteile auszuschalten); der ist herrlich leicht wie der Scooty, damit die freien Gänge wieder zurückkommen, und er schützt beim Durchschnittspferd Pferd auch genug. Man könnte ihn sonst anfangs auch mit Einlagen brauchen, falls nötig. Aber wenn dein Pferd derart fühlig ist, noch eine andere Frage: sind die Strähle wirklich kerngesund? kein enger steiler Huf, keine zu tiefe Strahlfurche, kein Gebrösmel oder abschälen, wenn die Hufe nach einer Trockenperiode wieder feucht werden? schwache Strähle sind IMO ein wichtiger Faktor für Fühligkeit.

ehemals Souris

outback Offline




Beiträge: 56

13.07.2018 16:31
#21 RE: Eisen ja oder nein? Zitat · Antworten

Danke für deine ausführliche post diala! Er steht bereits auf rundkies und beton, ein trail wäre mein traum jedoch nicht umsetzbar. Da helfen die ämter nicht mit und ich habe auch nicht vor den eigenen stall leer zu machen und ihn auswärtig einzustellen.

Es ist ja nicht so dass er gar nicht läuft, nur eben nicht gut genug um zu sagen er ist absolut happy mit der situation. Klar gibt es schwankungen, fellwechsel, wetter, vielleicht mal nicht perfekt mit millimetermasstab bearbeitet, ect. Aber in letzter zeit ist's wirklich mühsam geworden. Er ist auch von sehr wehleidiger sorte, da reicht überspitzt gesagt ein krummes mähnenhaar und seine welt gerät aus den fugen. So ist er schon immer, seit 14j wie ich ihn habe. Ich war auch schon mit bioresonanz und allem drumherum dran. Er ist wie er ist.

Die hufe sind optisch wirklich super, er hatte noch nie was, keinen zwang, keinen abszess, strahlfäule, brösmelige wand, ect. In der NHC bearbeitungszeit wurde auch versucht den strahl unberührt zu lassen was zu druckstellen führte. Doppelsohle war ne zeitlang ein thema aber seit ca. einem jahr nicht mehr. Auch da gabs druckstellen wenn man sie nicht weg machte, sein horn ist zäh und er konnte es nicht von selbst abstossen. Ich bin wirklich mit meinem latein am ende und hab keine ursache gefunden. Vielleicht wäre eine messung der sohlendicke noch etwas. Weil optisch fehlt dem huf auch wirklich gar nichts. Alle die bis jetzt an ihm dran waren können die fühligkeit nicht nachvollziehen, kann sein dass da innerlich was schlummert das bis jetzt niemand vermutet hätte. Eine rehe oder cushing schliesse ich aus, ich nehme nicht an das dieses über die jahre eifach so da wäre ohne sichtbare veränderung am ganzen pferd.

Berit Offline



Beiträge: 32

14.07.2018 15:35
#22 RE: Eisen ja oder nein? Zitat · Antworten

Zitat von outback

Zitat von Ramires
Welche Schuhe hast du denn? Bei meinem war nach der Umstellung von den Scoot Boots zu den Floating Boots eine totale Veränderung da. Durch die dickere Sohle lief er plötzlich super.

Wie läuft er denn im Stall? Ist er dort auch fühlig?



EB glove. Hab viele durchgetestet und das sind die einzigen die halten und meine nerven nicht strapazieren ? Swissgaloppers & scootboots fliegen beim ersten trab, EF all terrain drehen, cavallos sind mühsam zum anbringen und die sohle ratzfatz durch gelatscht... ect, ect...

Im stall mit rundkies auslauf läuft er normal.





Wenn die gängigen Hufschuhe so nicht halten mögen, dann stimmt etwas an der Hufform und am Bewegungsablauf Deines Pferdes nicht - sprich, da stimmt die Hufbearbeitung nicht. Das kann effektiv an der gewählten Bearbeitungsform liegen, viel häufiger liegt es aber an zu langen Bearbeitungszyklen. Meine persönliche Meinung zum Thema Barhuf: wenn der Besitzer nicht bereit ist, regelmässig selber zur Feile zu greifen, sondern das Bearbeiten dem Hufpfleger überlässt ist die Chance klein einen funktionnierenden Barhuf hin zu bekommen und die meisten Pferde wären beschlagen wöhler unterwegs.

outback Offline




Beiträge: 56

14.07.2018 22:33
#23 RE: Eisen ja oder nein? Zitat · Antworten

Zitat von Berit

Zitat von outback

Zitat von Ramires
Welche Schuhe hast du denn? Bei meinem war nach der Umstellung von den Scoot Boots zu den Floating Boots eine totale Veränderung da. Durch die dickere Sohle lief er plötzlich super.

Wie läuft er denn im Stall? Ist er dort auch fühlig?



EB glove. Hab viele durchgetestet und das sind die einzigen die halten und meine nerven nicht strapazieren ? Swissgaloppers & scootboots fliegen beim ersten trab, EF all terrain drehen, cavallos sind mühsam zum anbringen und die sohle ratzfatz durch gelatscht... ect, ect...

Im stall mit rundkies auslauf läuft er normal.





Wenn die gängigen Hufschuhe so nicht halten mögen, dann stimmt etwas an der Hufform und am Bewegungsablauf Deines Pferdes nicht - sprich, da stimmt die Hufbearbeitung nicht. Das kann effektiv an der gewählten Bearbeitungsform liegen, viel häufiger liegt es aber an zu langen Bearbeitungszyklen. Meine persönliche Meinung zum Thema Barhuf: wenn der Besitzer nicht bereit ist, regelmässig selber zur Feile zu greifen, sondern das Bearbeiten dem Hufpfleger überlässt ist die Chance klein einen funktionnierenden Barhuf hin zu bekommen und die meisten Pferde wären beschlagen wöhler unterwegs.




Er hat vorne runde tellerhufe rassebedingt (welsh cob) und wenn er mal eine weniger fühlige phase hat einen sehr schwungvollen trab/galopp. Bewegen tut er sich normal, er hat auch keine fundament mängel. Er kommt aus einer showlinie falls du die rasse etwas kennst weisst du in etwa wie das bewegungstechnisch aussehen mag ? Feilen tue ich ein mal pro woche, tragrand unten behalten und wände abrunden, sonst kriege ich die schuhe nach zwei wochen nicht mehr drauf wenn ich nichts machen würde.

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